Samstag, 30. November 2013

Es wird mal wieder Zeit....

Ja, treffender kann man hier einen neuen Post nicht beginnen...

Es wird mal wieder Zeit, daß unserem STOLPERTRUPPEN Blog wieder Leben eingehaucht wird.

Es gibt doch zwischenzeitlich so viel zu Berichten und Schreiben.

Was vermißt man doch die Geschichten der Trainingssessions und Wettkampferfahrungen.

All die lustigen Dinge, die einfach für die Nachwelt aufgeschrieben und festgehalten werden müssen.


Also nichts wie RAN !


Auf das das Läuferleben hier demnächst wieder blüht!


Euer ROADRUNNER

Dienstag, 26. Juni 2012

Pudels-Palace

Das besondere Ambiente nach dem Lauf in Pudels-Palace lockt natürlich am Mittwoch verstärkt Läufer und insbesondere auch Nichtläufer nach Borstel. Locker aufgereiht in fröhlicher Runde genießt der erschöpfte Lauffex seine verdiente Gerstenkaltschale und/oder lässt sich von der gut gelaunten Wirtin Bockwurst rot-weis servieren. Selbst dauer- und weitgereiste Senioren fühlen sich von dieses lecker dargebotenen Speisen inspiriert, auch wenn es keinen Seniorenteller oder ein Early-Bird-Dinner gibt. Da findet keiner, auch kein gelocktes, Haar in der Suppe.
Schön wäre es, für das gemeinsame CI auch in die Stolpertruppenfahne mit dem eingefügten Bild, das übrigens in einer angesagten Hamburger-In-Kneipe hängt,    zu versehen. Da freut sich im übrigen auch der Hund. Ob der Wirt sich freut wage ich noch zu bezweifeln.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Eine Mittwochsrunde in BORSTEL







Eine Mittwochsrunde in Borstel mit den Freunden der Stolpertruppe ist unbezahlbar.
Heute wurde es mal wieder klar.
Trotz relativ schönem Wetter fanden sich mal wieder zahlreiche Stolpertruppler in "Pudels-Place" in Borstel ein, um dem geliebten Laufsport zu fröhnen.
Irgendwie hatte ich mich heute etwas in der Zeit vertan, denn als ich in die heiligen hochgelegten Katakomben besagter Trainingsstätte einkehrte, war noch niemand da, noch nicht einmal Powerhund Rudi verweilte draußen rennbereit angeleint am Wartepfahl.
Ein Blick auf das Garmin Renngadget sagte 17:41 Uhr, also doch sehr früh, viel zu früh...
Sollte es denn heute einmal wieder eine sommerlochbedingte, reduzierte Miniteilnehmeranzahl geben?
Sollte ich etwa alleine zum Zeckenrun durch die zugewachsenen Borsteler Rennfurchen aufbrechen?
So starrte ich - wie so oft - nachdenklich und abwartend auf die schon seit gefühlten 100 Jahren und zu aktiven Uwe Seeler Zeiten aufgebaute Flipchart mit der Fußballmannschaftstaktik des Borsteler Teams, die sich irgendwie nie verändern sollte.
Doch dann vernahm ich die ersten Auflaufgeräusche!
Angeführt von Uschi und Alfred füllte sich die Kabine binnen weniger Minuten mit zahlreichen Laufkollegen.
Klaus B., Martin, Walter, Matthias, Otto, Klaus Fischer, Claudia, Maren und auch unser lang vermißter Polizeikollege Sebastian hatten den Weg nach Borstel, dem Mekka der weißen Kenianer gefunden.
Und schon in der Umkleide wurde klar, heute werden Geschichten erzählt.
Es herrschten schon vor dem Start diverse Gesprächsthemen. Walter verunsicherte mich etwas und ließ mich zeitweise an meinem Gedächtnis zweifeln, da er mich fragte, wo ich denn am Montag verblieben war.
Ein Blick auf mein Renngadget bestätigte allerdings meine Teilnahme am montäglichen 11km Lauf und ließ meine Erinnerungen - nach einiger Zeit - wieder aufblitzen, daß ich nur kurz während des Laufes ausgetreten war, aber eigentlich kurz nach Walter die Strecke absolvierte.
Wie gut, daß es doch technische Aufzeichnungen gibt, denn Montag war ja schon vorgestern... oder erst?
Naja, Klaus B., berichtete ausführlich vom Streß im Job, da er diverse "Schwerverbesserliche" heute vor dem nackten Absturz in eine wohl eher unrühmliche Hartz 4 Zukunft durch eine nachträgliche Hauptschulabschlußprüfung rettete.
Beim Thema Harz, sah ich leichte Tränen in Martins Augen, denn der eigentlich für letzten Montag angesetzte Bunkermarathon im Harz wurde kurzfristig abgesagt.
Das hat Martin wohl in seinen bisher 100+ Marathons  zuvor auch noch nicht erlebt...
Zum Trost trug Martin aber heute nicht sein Caba-grünes Rennshirt, sondern sattelte stolz auf seine neueste Shirterrungenenschaft vom gerade im Mai getätigten Rennsteig Supermarathon um.
Heute also in Orange, was bedeuten sollte, Martin konnte heute nicht verloren gehen.
Sebastians Outfit verriet schon vor dem Start eine Kampfansage: Tank Top, neu glänzende Rennschuhe und Thrombo Socken, ich glaube die brauche ich jetzt auch, obwohl ich mich immer dagegen gewehrt habe.
So sprachen und sprachen wir, und verpassten dabei fast den 18:00 Anpfiff.
Es ging auf eine tolle und auch im Nachinein schnelle 14km Runde.
Zwischendurch trafen wir noch Powerfrau Anneke, wie immer mit einer Trinkflasche bewaffnet und heute mit einem Doktor Wiegand Shirt.
Man möge es mir nachsehen, daß mir Doktor Wiegand leider nichts sagt, Asche auf mein Haupt, aber es handelt sich wohl nicht, wie von mir während des Laufs vermutet um dem "Arzt, dem die Frauen vertrauen"...
So arbeiteten wir uns die kompletten 1:13 min durch viele, viele Gespräche, die Zeit verging wie im Fluge und das Laufen verlief im Automatikmodus.
Diesmal blieb das vermutete "Liebesauto" am Wegesrand aus,  weitere nicht ganz jugendfreie Themen, die aber witzig und interessant waren, sollten wir statt hier im Blog, auf der nächsten Weihnachtsfeier näher erötern.
Danke noch einmal an Alle, so macht Laufen Spaß ! Hoffentlich kommen nächsten Montag auch wieder viele!





Freitag, 23. Dezember 2011

Terminschwäche

An der Jahresplanung wird es deutlich. Teile der Stolpertruppe leiden unter Terminschwäche. In Fachkreisen auch als TSS (Termin-Schwäche-Syndrom) genannt. Zunehmend fällt es einigen schwieriger, sich zu entscheiden. Verbunden damit, wird es unmöglich, langfristig Veranstaltungen zu planen. 
Zum Thema Terminschwäche konnten wir die renommierte Gerontologieforscherin Dr. Hiltrut Dröge-Funz befragen. Dröge-Funz weiß, dass auf die Frage "Wo bin ich am ersten Juniwochenende 2012?" keine Antwort von den Probanden gefunden werden kann, da irgendwie alles offen ist. Diese Festlegungsschwäche gab es bei einigen der Testpersonen vorher nachweislich nicht. 
Weicht hier eine vorher vorhandende Pedanterie einem Schlendrian ungeahnten Ausmaßes? Dr. Hiltrut Dröge-Funz stellte durch langjährige Feldforschungen fest, dass die TSS häufig nur in Teilbereichen akut ist, während in anderen Bereichen die Pedanterie weiterhin in noch intensiverer Ausprägung vorhanden ist. 
Dr. Hildrut Dröge-Funz erklärt allerdings, dass die TSS in ihrer "Wo bin ich?" Form durchaus zu bewältigen ist. Schwieriger wir es, wenn sich die "Wo bin ich?"-Form, in die "Wer bin ich?" -Form wandelt. In dieser Ausprägung sollte dringend fachkundiger Rat konsultiert werden. 
In dem Meilenstein der gerontologischen Fachliteratur von Dröge-Funz, "Wege aus dem TSS", wird deutlich, dass es Lösungen gibt. So konnten Personen gefunden werden, die trotz mehrfachen Rücktritts, auch nach 1000 Volksläufen, durch intensive Jahresplanung dem TSS erfolgreich entkommen konnten.    

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Weihnachtszeit



Bildunterschrift hinzufügen
Die Weihnachtszeit wirbelt alle Jahre wieder den selbstauferlegten Trainingsplan unser Stolperer kräftig durcheinander. In den Schlemmer-Weihnachtsfeiertagen, die direkt in die Silvester-Glucker-Feierlichkeiten münden, lässt sich das sonst so perfekt in den Alltag integrierte Lauftraining nur schwer unterbringen.


Mal ehrlich liebe Läufer, so schwierig ist die Planung dieser Einheiten wahrscheinlich gar nicht. Aber irgendwie spielt die nicht enden wollende Gemütlichkeit rund um den Weihnachtsbaum eine große Rolle beim Thema „Laufträgheit zum Feste“. An keinem anderen Feiertag streckt man seine Beine so weit von sich, sitzt mit der Familie zusammen und schlemmt einen Festtagsschmaus nach dem anderen. Außerdem muss muss Mann/Frau ganz schön ran: Geschenke einpacken, Baum aufstellen, Holz holen … Und drinnen mit den Lieben vor dem Ofen ist es noch viel viel kuscheliger als sonst und dort draußen an der Elbe oder im Borsteler Wald plötzlich sehr kalt, nass und dunkel.


Also welche Tipps gibt es, um den Weihnachtsspeck gar nicht erst entstehen zu lassen:

  • Meisters Tipp: Laufen, wenn die anderen noch Schlafen
  • Martins Tipp: Nicht aufhören zu laufen
  • Abu´s Tipp: Laufen bis der Arzt kommt
  • Roadrunners Tipp: Laufen nach dem Schlemmermahl mit h7 power-lenser 
  • dieckrunners Tipp: Einen Regenerationsblock einplanen
  • Der Tipp des Alten: Die Jahresplanung fest im Blick - keinen Tag auslassen




Dienstag, 20. Dezember 2011

Abgeplatzt

Wieder eine Montagsrunde ohne CBT. Trotz vollmundiger Ankündigung, bei der nächsten Montagsrunde nicht vor dem Brückensprint an die Boxen zu müssen, fehlte gestern wieder unser Alpenpedaleur. Wir warten gespannt auf die Umsetzung des auf der Weihnachtsfeier angekündigten Brückensprints. Sollten da Gewichtsprobleme sein?

An die Kette gelegt...

Erst habe ich es für einen verfrühten Aprilscherz 2012 gehalten, als liw mir den Link für einen doch - sagen wir mal - eher unüblichen Marathon geschickt hat.
Doch beim Besuch der Homepage www.caba.de stand es dann farbig auf weiss.
Es findet im kommenden Jahr ein weiterer Guinness Rekordversuch für einen Marathon statt.
Nur läuft hier der ambitionierte Marathoni nicht - so wie man es kennt - für sich die harten 42,195 km, sondern mit möglichst vielen (geplant sind 100 Läufer) Läufern angekettert an einer schweren Eisenkette, die mittels Karabiner am Gürtel befestigt ist.
Eigentlich irgendwie völlig verrückt, aber während unserer Weihnachtsfeier entsprangen - der Wettkampfplanung 2012 entsprechend - diverse Gedanken, auch mal einen etwas anderen Marathon zu laufen.
Gut, vom Untertagemarathon in Sondershausen, vom Hallenmarathon in Senftenberg, vom Kachelnzählen im alten Elbtunnel, von diversen Ultramarathons etc. hatte ich schon gehört, aber diese Variante des altehrwürdigen Marathons, fand ich dann schon irgendwie schräg, aber auch reizvoll.
Wahrscheinlich darf man sich überhaupt keine weiteren Gedanken über die Abläufe oder auch die möglichen Komplikationen machen, dennoch haben liw und ich während der letzten Zusammentreffen immer wieder über diesen Kettenmarathon gesprochen.
Er findet also am 21.05.12 in Würzburg statt, anlässlich des dortigen Stadtmarathons, liw ist schon gemeldet, ich hadere noch etwas, glaube aber, daß ich es tue...
Dennoch lastet natürlich ein extremer Druck auf den Kettenläufer:
Hört er auf, ist der Weltrekordversuch gescheitert und ich denke, daß die Hundertschaft der sogenannten "Cabanauten" an Ort und Stelle den armen Tropf vierteilt...
Wie verhält es sich mit dem "Toilettenproblem" ? Muß der Läufer auf das Töpfchen, in Form eines Dixieklos, so muß der ganze Tross anhalten..., Abketten bedeutet Disqualifikation, also muß die Kette mit ins Häuschen....
Wie geht man während des Laufs mit havarierten Läufern um?
Werden diese einfach hinterhergezogen?
Fragen über Fragen, über die ich an diesem Punkt gar nicht mehr denken mag...
Egal, anmelden und Spaß haben.
Toll wäre es natürlich, wenn sich noch mehr Laufkollegen der Stolpertruppe zu dieser verrückten Idee entschließen könnte, aber ich glaube liw und ich ziehen wohl allein "in die Kette"...