Friday, 8 April 2011

Zwickt es Abu in der Wade ...

"Zwickt es Abu in der Wade, sitzt bald er auch auf dem Rade."
"Martin schleicht im 6 er Schnitt. Beim Ultra nimmt er bald ein Radl mit."

Ob nun aus einer dörflichen Hochzeitszeitung oder Bauernregel. Klar ist auf jedem Fall, dass das optimierte Training - Laufen + bei den Langstrecklern notwendig ist, um die Verletzungen zu minimieren. Eine Trainingseinheit auf dem Rad macht Sinn, damit Quarkpackung mit Voltareen nicht zum Einsatz kommen muss. Fachliche Fragen sind beim Elektrolyausgleich mit Gerstenkaltschale natürlich sofort auf der Tagesordnung und bereichern das Gespräch. Rahmengröße, Taubheitsgefühl an entscheidenden Körperteilen, besonders nach langen Touren, Carbon oder Alu, entscheidende Fragen sind zu klären.
Eine mögliche Umbenennung der Stolpertruppe in "Plattfußgruppe" oder "Carbonarateam" sorgte jedoch beim Gespräch für Irritationen. Nicht nur an der Patellasehne. .....Obwohl .... ein Logo hätt ich schon ....

Monday, 4 April 2011

Optimiertes Training


Das Training unseres ÖRMM nimmt immer ausgeklügeltere Formen an. Kein Moment darf ausgelassen werden, um für den Ötztalradmarathon fit zu sein. Die neue Variante heißt Carcyceling. Hier in der Variante "Quer zur Fahrtrichtung" von unserem ÖRMM vorgeführt. Besonders geeignet bei der Fahrt zur Arbeit, da der Hamburger im Moment fast immer im Stau steht. 

Die Vorteile liegen auf der Hand:
  • Jede Minute kann genutzt werden.
  • Stressfrei zur Arbeit.
  • Bis zu drei Stunden Simulation, da die Fahrt zur Arbeit im Moment bis zu drei Stunden dauert.
  • Keine lästigen Nachfragen der Ehefrau. "Willst du etwa schon wieder aufs Rad!"
  • Der rückwärtige Verkehr kann beobachtet werden.
  • Einspielen von Videosimulationen (ÖRM, Tour de France, Hawaitriathlon) 
Für den Ausbau des Projekts werden noch folgende Features realisiert:
  • Bergsimulation (Steigung wird wahlweise eingestellt. Das ständige Rauf- und Runterfahren am Egestorfer Berg entfällt.)
  • Geschwindigkeitssimulation (Fahrrad wird längs zur Fahrtrichtung gestellt. Endlich einmal das Gefühl einer Leistungssteigerung, die sonst nur mit mexikanischer Grassaat  oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln erzeugt werden kann. Wenn auf der Autobahn alle Fenster geöffnet werden erzielt man den besondern Real-Live-Effekt)
  • Gruppenzeitfahren (Bis zu vier Fahrer können gleichzeitig pedalieren. Es fährt der Meister und peitscht ein, da der ja zu allen Tages- und Nachtzeiten trainieren kann.)
  • Langstreckenfahrten - Fahrer gesucht - (Für Extremsportler besonders wichtig. Dann kann man mal in der Bahn locker erzählen: "Also gestern bin ich mal auf meinem Trainingsrad Hamburg - München und zurück gefahren.) 
Auch für die kniegeschädigten Läufer bieten sich interessante Varianten. Ein Laufband und eine Wasserwanne mit Gegenstromanlage bieten viele Möglichkeiten für Iron-Männer und solche, die es noch werden wollen.


Thursday, 24 March 2011

WmdW Teil 3

"Sechs Pils und ein Würstchen!" So lautete die Strecke am Mittwoch. Nachdem Abu und ich uns auf der Elbrunde ausgetobt hatten, gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit Dieter und Reiner. Dieter hatte sich das Training gespart und gleich auf das sixpack*plus (Bier plus Wurst) gesetzt. Da hier kein Trainingserfolg - da nicht vorhanden - neutralisiert werden muss, setzte Dieter gleich auf diese Variante. Hierbei kommen wir dem Ziel, WmdW, natürlich nur begrenzt näher. Besser dran ist da schon der Meister. Zunächst einmal beeindrucken natürlich die Trainingskilometer und die Extrarunden vor dem Training auf der Sportanlage. Weiterhin hat der Meister eine hervorragende Presseabteilung von der das Trainingsprogramm 60+ medial perfekt präsentiert wird. Wir warten auf eine Serie oder zumindest eine Homestory.

Zu einem perfekten Ergebnis für das Ziel "WmdW" führen Übungen aus der Mukibude

Teil 1

Crunches Hä! Was ist das?

Beschreibung

Typische Bauchmuskelgrundübung zu der unzählige Variationen möglich sind. Die Bauchmuskulatur wird hier dynamisch trainiert.

Ausführung
  • auf dem Rücken liegend
  • Beine angwinkelt
  • Füße aufstellen
  • Druck mit der Ferse in den Boden
  • der Rücken bleibt während der ganzen Übung dicht am Boden (natürliche Lendenlordose)
  • bei Belastung (Bewegung nach oben) ausatmen
Liebe Sportfreunde, das Blogger Team, erweitert durch den Alten und Neuzugang RW - Berichte folgen - hält euch auf dem Laufenden.


Monday, 21 March 2011

WmdW Teil. 2

Nach der Offenlegung der Probleme "Weg mit der Wampe" (WmdW), genauer gesagt der Problemzone, habe ich mir am Samstag erst einmal Rat bei unserem neu gebackenen Ernährungsberater Thorsten geholt.

Klare Aussage unseres Carbonprofis: Weg von den Kohlehydraten. Andersrum formuliert: Abendliche Kohlehydratorgien mit Weizenbier und Nudeln schlagen sich direkt als Naturneopen nieder. Auch Kartoffeln und Reis haben hier ihre Wirkung. Thorsten formuliert das natürlich etwas drastischer. Auf Thorstens Frage: "Womit macht man an Schwein fett?", kann ich nur antworten: "Natürlich mit Getreide." Da Verzicht nicht so die Sache der Marathonläufer in der Vorbereitung ist müssen andere Lösungen her. Eiweiß in Form eines Steaks oder auch Gemüse sind hier nicht zu verachten.

Die Auswirkungen einer optimalen Ernährung können wir im laufe dieses Jahres live mitverfolgen, da sich Thorsten in diesem Jahr dem Ötztalradmarathon stellen und seinen gestählten Körper mit Hilfe ausgewogener Ernährung, reichlich mexikanischer Getreidesaat und ausreichend Höhenmetern auf unserer geliebten Elbrunde auf 2700 Höhenmeter, auf das Timmelsjoch, mit seinem Radboliden katapultieren wird. Wir wünschen dazu unserem ÖRMM (Ötztalradmarathonman) viel Glück und werden weiter berichten. Indikator für eine gute Frühform sind natürlich die dicken Beinmuskeln. Weiterhin werden wir beobachten, wie am Egestorfer Berg (Verdient unsere höchste Erhebung diesen Namen?) zunächst der Meister und dann Niels sich nicht mehr im Windschatten von Thorsten halten können.

Wednesday, 16 March 2011

Weg mit der Wampe


Nach dem Training unter der Dusche kommt es an den Tag. Die meisten Läufer haben die Winterzeit dazu genutzt Reserven aufzubauen. Vorbildlich ist da Thorsten, dem es gelang, durch konstantes Krafttraining in der Muckibude acht Kilo Muskelmasse für die anstehenden Events aufzubauen. Schlechter sieht´s da schon bei Abu aus, der durch seine Zwangspause 10000 Kalorien pro Woche zuviel eingefahren hat. Auch Martin wird trotz vieler Marathons nicht zur Laufgräte und bei mir macht sich das Handwerkerbier nach dem Renovieren um die Hüften bemerkbar. Einzig unsere + 7 Gruppe scheint hier keine Probleme zu haben. Liegt wohl an den Seniorentellern!

Nicht sehr hilfreich ist bei dem jährlich wiederkehrenden Verlangen nach Kalorienabbau und Muskelzuwachs ein Blick auf die vielen bunten Blätter am Zeitungskiosk. Die Titel versprechen wunderbares: "So funktioniert der Stoffwechseltrick - ein Pfund am Tag", "Nie wieder Heißhunger überlisten sie sich selbst" oder "Weg mit der Wampe, endlich ein Sixpack - welches Bier ihr Arzt verordnet".

Also was ist die Lösung? Nach dem Laufen, bei Janosch im Vereinsheim, haben wir doch gleich auf die obligatorische ölige Bratwurst, die fettigen Backbleckpommes und das zweiten Weizen verzichtet, mit dem wir normalerweise unseren Trainingserfolg am Mittwoch neutralisieren.

Wednesday, 23 February 2011

Handwerkerblogg

Hallo!
Wieder aus der Versenkung aufgetaucht! Nach meinen meiner blogg- und lauftechnischen Abwesenheit bin ich zwölf Wochen vor der HH-marathon wieder auf Sendung und im Training. Die Pause, bedingt durch Umzug und eingeschlossener Umbauphase !!!!! beschert dem passionierten Läufer statt Blasen am Fuß und blauen Zehen den klassischen blauen Handwerkerdaumen und das fühlen neuer Muskelgruppen, von dehnen man denkt man hätte sie gar nicht.

Heute ging es, nach einiger Abwesenheit, wieder mal auf die Elbrunde. Abu und ich liefen die 19 Kilometer dann auch mit einem Schnitt von 5:31.

Fazit: Laufen macht einfach mehr Spaß als Parkett verlegen

Saturday, 1 January 2011

Gute Vorsätze 2011

Irgendwie ist es jedes Mal zum Jahresende das Gleiche: Wir lömern Glühwein mit reichlich Zucker und Alkohol in uns hinein und dann füllen wir uns noch mit einer ordentlichen Weihnachtsgans und kiloweise Marzipan ("Irgendwann kommt der Punkt, da kann ich nicht mehr aufhören!" O-Ton der Meister) und anderen Leckereien den Magen. Zum Glück naht anschließend Silvester, und man kann sich schon mal ausmalen, wie es ist, wieder mehr zu laufen, schlanker und schneller zu werden – eben gute Vorsätze fürs kommende Jahr fassen.
Ganz oben in der Hitliste der guten Vorsätze steht bei uns Läufern, wie immer bei allen Bundesbürgern, sportlich aktiver zu sein. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz. Demnach nimmt sich mit 47 Prozent fast die Hälfte der Befragten vor, 2011 mehr Sport zu treiben.

Gleichzeitig glaubt jeder Fünfte nicht an seine eigenen Vorsätze und vermutet, das er das sowieso nicht schafft.

Also Leute: "Auf die guten Vorsätze! Ich wünsche euch allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011!"